Wenn Sie das Budget für eine Selbstfahrerreise in Island planen, war der Kraftstoff bisher oft einer der größten Unsicherheitsfaktoren. Das änderte sich am 1. Januar 2026, als die Kraftstoffpreise infolge einer Reform der isländischen Straßensteuern deutlich gesunken sind. Hier erfahren Sie, was genau passiert ist und wie sich das auf Mietwagen in Island auswirkt.
Island hat die Art und Weise geändert, wie straßenbezogene Steuern erhoben werden:
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Die Steuern auf Benzin und Diesel wurden abgeschafft
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Eine neue Straßensteuer wurde eingeführt, um die Instandhaltung der Straßen zu finanzieren
Das praktische Ergebnis für Reisende, die in Island ein Auto mieten, ist einfach:
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Die Kraftstoffpreise an der Zapfsäule sind über Nacht gesunken
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Die neue Straßensteuer ist nun ein separater Kostenpunkt, der mit dem Fahren verbunden ist
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Bei Blue Car Rental wird diese Straßensteuer als fester Tagesbetrag berechnet, sodass Sie die Kosten im Voraus kennen
Dieser Leitfaden erklärt in 10 einfachen Schritten, was sich geändert hat, wie die Preissenkung in realen Zahlen aussieht und wie sich das auf die Gesamtkosten Ihrer Reise auswirkt, wenn Sie in Island ein Auto mieten.

1) Was hat sich am 1. Januar 2026 geändert?
Vor 2026 war ein großer Teil der straßenbezogenen Kosten in Island im Kraftstoffpreis enthalten. Das bedeutete, dass man „nach gefahrenen Kilometern“ bezahlt hat – gleichzeitig waren die Kraftstoffpreise jedoch höher.
Ab dem 1. Januar 2026 hat Island die Steuer auf Benzin und Diesel abgeschafft und ein neues System der Straßensteuer eingeführt. Ziel ist es, die Straßeninfrastruktur direkter zu finanzieren und gleichzeitig die Kraftstoffpreise niedrig zu halten.
Für Touristen und Kurzzeitbesucher ist dabei weniger die politische Entscheidung wichtig als die praktische Auswirkung im Alltag:
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Kraftstoff ist an der Zapfsäule günstiger
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Die Straßenkosten sind klarer und lassen sich einfacher im Reisebudget einplanen
Das ist besonders wichtig, denn die Budgetplanung macht einen großen Teil des Stresses bei einer ersten Selbstfahrerreise in Island aus.
2) Die Kraftstoffpreise sind über Nacht um etwa 90 ISK pro Liter gefallen
Die größte Schlagzeile ist der Preisverfall an der Zapfsäule.
Am 1. Januar haben Reisende einen Rückgang der Kraftstoffpreise um etwa 90 ISK pro Liter festgestellt.
Beispiele für die Preisänderung (wie sie viele Fahrer wahrgenommen haben):
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Benzin: von etwa 279 ISK/L → 183 ISK/L
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Diesel: von etwa 292 ISK/L → 205 ISK/L
Das entspricht einem Rückgang von rund 30 %.
Die Preise variieren weiterhin je nach Tankstelle und Region, aber die Richtung ist überall gleich: Kraftstoff ist landesweit günstiger geworden.
3) Was die niedrigeren Kraftstoffpreise für Reisende bedeuten
Günstigerer Kraftstoff macht sich besonders dann bemerkbar, wenn man das tut, wofür die meisten Besucher nach Island kommen: lange Strecken fahren.
Einige typische Beispiele:
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Tagesausflug zum Golden Circle: weniger Gedanken darüber, ob sich ein Abstecher lohnt
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Mehrtägige Fahrt entlang der Südküste: mehr Stopps, mehr Panoramastraßen, mehr Kilometer
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Reise auf der Ringstraße: viel Fahrzeit, bei der Kraftstoff zu einem echten Budgetposten wird
Auch wenn man nicht jede einzelne Krone verfolgt, summieren sich die Kraftstoffkosten in Island schnell, da die meisten Routen lange Fahrstrecken beinhalten.
Eine Preissenkung von etwa 30 % ist daher für alle, die ein Auto mieten, eine spürbare Erleichterung.
4) Die neue Straßensteuer: der Punkt, der viele verunsichert
Wann immer eine neue Gebühr eingeführt wird, gehen viele Reisende davon aus, dass es kompliziert wird – und manchmal stimmt das auch.
Die Straßensteuer unterscheidet sich vom Kraftstoffpreis, weil:
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man sie nicht durch die Wahl einer günstigeren Tankstelle umgehen kann
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sie unklar wirken kann, wenn sie auf Strecke oder Nutzung basiert
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sie erst später auftauchen kann, wenn sie bei der Buchung nicht klar erklärt wird
Hier spielt die Abrechnung des Mietwagenanbieters eine entscheidende Rolle.
Wenn die Straßensteuer nicht transparent gehandhabt wird, kann es zu dem klassischen Mietwagenproblem kommen:
„Ich dachte, ich hätte bereits alles bezahlt.“

5) Der Ansatz von Blue Car Rental: feste tägliche Straßensteuer (keine Überraschungen)
Blue Car Rental berechnet die Straßensteuer als festen Tagesbetrag:
1.550 ISK pro Tag
Genau darum geht es: maximale Planbarkeit.
Warum eine feste Tagesgebühr für Reisende sinnvoll ist:
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Sie kennen die Kosten im Voraus
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Sie müssen keinen Kilometerstand verfolgen
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Es gibt keine Überraschungsrechnung, wenn Sie weiter fahren als geplant
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Gesamtpreise lassen sich leichter zwischen verschiedenen Anbietern vergleichen
Kurz gesagt: Sie planen Ihre Reise nach Ihren Wünschen – nicht danach, zusätzliche Kilometer zu vermeiden.
6) Ein einfaches Beispiel: mögliche Ersparnis bei einer typischen Rundreise
Bleiben wir realistisch.
Angenommen, Sie mieten ein Auto für 7 Tage und fahren eine klassische Route für Erstbesucher:
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Reykjavík
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Golden Circle
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Südküste (bis Jökulsárlón)
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eventuell eine zusätzliche Runde über die Halbinsel Snæfellsnes
Solche Reisen liegen oft bei 1.000–1.400 km, je nach Abstechern.
Nehmen wir einen durchschnittlichen Verbrauch für ein Mittelklassefahrzeug an: 7 Liter pro 100 km.
Geschätzter Kraftstoffverbrauch
Bei 1.200 km Fahrstrecke:
1.200 km × 7 L / 100 km = 84 Liter
Kosten beim neuen, niedrigeren Benzinpreis
84 L × 183 ISK ≈ 15.372 ISK
Kosten bei den früheren höheren Preisen
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84 L × 279 ISK ≈ 23.436 ISK
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84 L × 300 ISK ≈ 25.200 ISK
Das ergibt eine Differenz von etwa 8.000–10.000 ISK für diese eine Reise.
Zuzüglich der festen Straßensteuer von Blue
1.550 ISK/Tag × 7 Tage = 10.850 ISK
Je nach Route und Tankstopps können die Kraftstoffeinsparungen einen großen Teil der Straßensteuer ausgleichen. Der wichtigste Vorteil ist jedoch die Klarheit:
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günstigerer Kraftstoff an der Zapfsäule
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planbare Straßensteuer bei der Anmietung mit Blue
7) Warum diese Änderung besonders bei längeren Reisen ins Gewicht fällt
Auch kurze Reisen profitieren, aber längere Routen deutlich mehr.
Wenn Sie 10–14 Tage auf der Ringstraße, in den Westfjorden oder auf einer großen Rundreise unterwegs sind, verbrauchen Sie erheblich mehr Kraftstoff. Genau hier macht sich ein Rückgang von 30 % deutlich bemerkbar.
Längere Reiserouten beinhalten außerdem häufig:
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ungeplante Abstecher
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wetterbedingte Umleitungen
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zusätzliche Stopps, weil das Licht gerade perfekt ist
Das ist in Island völlig normal – und umso angenehmer, wenn man sich keine Sorgen über hohe Kraftstoffkosten oder distanzabhängige Zusatzgebühren machen muss.
8) Kraftstoff-Tipps, die weiterhin wichtig sind (auch bei niedrigeren Preisen)
Günstigere Preise ändern nichts an den Grundlagen.
Auf die Farben der Zapfsäulen achten
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Grün = Benzin
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Schwarz = Diesel
Eine Verwechslung gehört zu den teuersten Reisefehlern.
Bezahlung
Viele Tankstellen sind Selbstbedienungsstationen. Eine Karte mit PIN ist hilfreich. Manche Stationen blockieren vorübergehend einen Betrag auf der Karte, bis die Zahlung abgeschlossen ist.
Reichweite nicht ausreizen
In abgelegenen Regionen liegen Tankstellen oft weit auseinander. Es ist ratsam, spätestens bei halbem Tank zu tanken, wenn man sich von Ortschaften entfernt.

9) Auswirkungen auf Ihr gesamtes Island-Reisebudget
Die meisten Reisenden planen ihr Island-Budget in Kategorien wie:
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Flüge
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Unterkunft
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Verpflegung
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Aktivitäten
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Transport
Zum Transport zählen in der Regel:
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Mietwagenkosten
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Versicherung
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Kraftstoff
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Parken
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„Überraschungen“ (die man erst vor Ort bemerkt)
Niedrigere Kraftstoffpreise reduzieren einen der variabelsten Kostenpunkte. Eine feste Straßensteuer macht das neue System deutlich einfacher planbar.
10) Warum Transparenz 2026 wichtiger ist denn je
Wann immer sich Regeln ändern, entsteht Raum für Missverständnisse und unklare Preisgestaltung.
Manche Reisende buchen den scheinbar günstigsten Preis und entdecken später zusätzliche Gebühren. Deshalb lohnt es sich, einen Anbieter zu wählen, der alle Kosten – einschließlich neuer Gebühren wie der Straßensteuer – klar kommuniziert.
Fazit
Die Kraftstoffpreise in Island haben sich am 1. Januar 2026 schnell verändert. Durch die Abschaffung der Steuer auf Benzin und Diesel sind die Preise an der Zapfsäule um etwa 90 ISK pro Liter gesunken. Benzin fiel von rund 279 ISK/L auf etwa 183 ISK/L, Diesel von etwa 292 ISK/L auf rund 205 ISK/L.
Gleichzeitig wurde eine neue Straßensteuer eingeführt. Bei Blue Car Rental bleibt diese übersichtlich, da sie als fester Betrag von 1.550 ISK pro Tag berechnet wird. Sie sehen die Kosten im Voraus, müssen keine Kilometer zählen und erhalten keine Überraschungsrechnung, nur weil Sie etwas weiter gefahren sind.
Insgesamt macht das Selbstfahrerreisen in Island leichter planbar: Kraftstoff ist günstiger, und die Straßenkosten sind von Anfang an klar.