Island hat berühmte Sehenswürdigkeiten, die jeder kennt. Und sie sind aus gutem Grund beliebt. Wenn du jedoch eine Selbstfahrer-Reise planst, kannst du auch Orte entdecken, die ruhiger sind und sich eher „gefunden“ als einfach „abgehakt“ anfühlen.
Dieser Guide konzentriert sich auf versteckte Naturwunder in Island, die viele Reisende übersehen. Die meisten sind mit dem Auto erreichbar, wenn du etwas planst. Manche erfordern einen kurzen Spaziergang. Für einige brauchst du im Sommer einen 4x4.
Unterwegs zeigen wir dir, welche Straßenbedingungen dich erwarten und wie du diese Orte besuchen kannst, ohne empfindliche Natur zu beschädigen.
Was „versteckt“ in Island wirklich bedeutet
„Versteckt“ bedeutet nicht unbedingt geheim. Meist heißt es:
- Ein kleiner Abstecher abseits der Hauptstraße, daher halten keine Reisebusse
- Ein kurzer Fußweg ist nötig, daher kommen weniger Besucher
- Liegt in einer Region, die viele überspringen (z. B. Westfjorde oder Ostisland)
- Wetterabhängig und daher nicht ganzjährig zugänglich
Versteckte Naturwunder für deine Selbstfahrer-Route
1) Kvernufoss (Südküste)

Kvernufoss liegt nahe Skógafoss, fühlt sich aber völlig anders an. Der Wasserfall liegt in einer schmalen Schlucht, und oft kann man bei sicheren Bedingungen dahinter entlanggehen.
- Zugang: Einfach bei gutem Wetter (kurzer Spaziergang)
- Ideal für: Einen ruhigen Wasserfall-Stopp an der Südküste
2) Nauthúsagil-Schlucht (Südisland)

Hier fühlt es sich wie ein kleines Abenteuer an: Du gehst durch eine moosbedeckte Schlucht mit Bach, Felswänden und oft einem Wasserfall am Ende. Nach Regen können sich die Bedingungen schnell ändern.
- Zugang: Kurzer Weg, aber nasser Untergrund
- Ideal für: „Versteckte Canyon“-Atmosphäre ohne lange Wanderung
3) Stuðlagil Canyon (Ostisland)

Stuðlagil ist bekannter geworden, wird aber von vielen Ringstraßen-Reisenden noch übersehen. Die Basaltsäulen sind das Highlight, und die Wasserfarbe variiert je nach Jahreszeit.
- Zugang: Planung erforderlich (Parken + Fußweg)
- Ideal für: Eine der beeindruckendsten Canyonlandschaften Islands
4) Reykjanes-Halbinsel – die „ruhige Seite“ (nahe KEF)

Viele fahren direkt vom Flughafen Keflavík nach Reykjavík und verpassen die raue, vulkanische Landschaft von Reykjanes.
- Zugang: Einfach, kurze Fahrten
- Ideal für: Den ersten oder letzten Tag in Island
5) Westfjorde: große Natur, wenige Menschen

Die Westfjorde werden oft ausgelassen, weil sie Zeit brauchen. Genau das macht sie besonders: weite Landschaften, wenig Verkehr und kaum Menschenmassen.
- Zugang: Lange Fahrten, viele Straßen im Sommer mit 2WD befahrbar
- Ideal für: Reisen fernab der Touristenströme
6) Seehunde beobachten (Westisland)

Ein einfacher und entspannter Stopp, perfekt für Familien, um Seehunde in freier Wildbahn zu beobachten.
- Zugang: Einfach mit dem Auto erreichbar
- Ideal für: Eine ruhige Pause unterwegs
7) Hochland (nur im Sommer)
Einige der spektakulärsten Landschaften Islands liegen im Inland. Aber wichtig: F-Straßen sind saisonal und oft anspruchsvoll.
So vermeidest du typische Fehler
- Betritt kein Moos (sehr empfindlich)
- Bleib auf markierten Wegen
- Parke nur auf ausgewiesenen Flächen
- Ein 4x4 ersetzt keine Vorsicht
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- Schnelle Abholung am Flughafen KEF
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Fazit
Die bekannten Sehenswürdigkeiten sind sehenswert. Doch oft sind es die ruhigeren Orte, die eine Islandreise wirklich besonders machen.